27.12.2025
Motivation und
Depression – warum ein System ohne Rückkopplung krank wird
Prof. Mustafa Selim SÜRMELI

Bericht beim
Europarat vom 06.10.2006 in der Gruppe der INGO´s
über die diffuse
Lage in der BRD sowie der Bericht beim Minister-Komitee des Europarats in der
Sitzung DH 976 vom 17. bis zum 18.10.2006
über Staatsaufbaumängel und
Staatshaftung (Art. 73 UN-Charta)
Es
wird zunehmend deutlich, daß sich ein bestehendes Justizsystem nicht mehr aus
sich selbst heraus korrigieren kann. Der Grund dafür liegt nicht in einzelnen
Fehlern, sondern in der Struktur des Systems selbst. Eine wirksame
Selbstheilung wäre nur möglich, wenn echte Kritik zugelassen würde und wenn es
eine funktionierende Rückkopplung durch die Bürger (Staatsbürgen) gäbe. Genau
diese Rückkopplung existiert jedoch nicht, weil der Bürger faktisch ohne ein
öffentliches Bewußtsein in der Aufklärung im Völkerrecht keinen Einfluß auf das
System hat und keine reale Verantwortungsträgerschaft mehr besteht.
In
der Natur funktioniert Steuerung grundsätzlich anders. Seit Milliarden von
Jahren reguliert sich alles Leben durch einfache, aber wirksame Rückmeldungen
aus der Umwelt. Jedes Lebewesen und jedes System erfährt
· Gewinn oder
Verlust,
· Erfolg oder
Mißerfolg,
· Glück oder
Unglück.
Diese
Erfahrungen wirken unmittelbar zurück und erzwingen Anpassung. Auf diese Weise
haben sich im Laufe der Evolution grundlegende Verhaltensmuster entwickelt,
insbesondere Motivation und Depression. Motivation entsteht, wenn Verhalten
erfolgreich ist und sich bewährt. Depression entsteht, wenn Verhalten scheitert
und geändert werden muß. Beide Zustände sind keine Krankheiten, sondern
notwendige Steuerungsmechanismen, die Anpassung und Überleben ermöglichen. In
der Fiktion ist das systembedingt ohne Völkerrecht im Zivilschutz der Schutzmacht
der genfer Abkommen nicht möglich.
Dieser
natürliche Selbststeuerungsmechanismus wird im staatlichen System jedoch außer
Kraft gesetzt. Anstatt Ursachen zu analysieren, werden Symptome verwaltet. Auf
wahrgenommene Probleme reagiert das System mit immer neuen Gesetzen und
Verordnungen, die absolute Geltung beanspruchen, ihren eigentlichen Zweck
jedoch verfehlen. Diese Regelungen lösen keine Ursachen, sondern erzeugen neue
Nebenwirkungen.
Die
Gesetze regeln nicht mehr, sie reglementieren. Die daraus entstehenden neuen
Probleme werden wiederum als Begründung für weitere Gesetze genutzt. So
entsteht ein sich selbst verstärkender Kreislauf, in dem das System immer
dichter wird, ohne wirksamer zu werden.
Zusätzlich
wird die Anpassungsfähigkeit des Staates dadurch zerstört, daß Staatsgewalt auf
Personen übertragen wird, die für ihre Entscheidungen nicht persönlich haften.
Abgeordnete, Pseudo-Beamte wie Richter, Staatsanwälte, Polizei- und
Verwaltungsbedienstete tragen kein eigenes Risiko für Fehlentscheidungen,
während die Folgen vollständig auf die Bürger als multidimensionale Opfer abgewälzt
werden. Damit wird das evolutionäre Prinzip von Verantwortung und Rückkopplung
vollständig aufgehoben, die verfassungsgemäße Ordnung zersetzt. Der Staat
verliert seine Lernfähigkeit, während die Bürger das Existenzrisiko tragen.
Eine
Lösung wäre nur möglich, wenn grundlegende Prinzipien tatsächlich angewendet
würden. Dazu gehört, daß das verfassungsgemäße Grundgesetz für alle
gleichermaßen gilt, daß das Staatshaftungsrecht uneingeschränkt durchgesetzt
wird und daß staatliche Pseudo-Amtsträger für Machtmißbrauch persönlich
verantwortlich gemacht werden, wenn sich unsere Diener bei Machtmißbrauch
(Korruption) zum Selbstbediener gemacht haben. Genau diese Konsequenzen werden
jedoch systematisch verhindert. Statt Verantwortung zu übernehmen, versuchen
staatliche Akteure, die Folgen ihres Handelns auf die Bürger und Opfer abzuwälzen
und jede wirksame Haftung in geheim- und nachrichtendienstlichen
(Stock-Holm-Syndrom), anglistisch- heimtückischen Anschlägen und Attentaten
durch den pseudo Staats- und Verfassungsschutz und zu blockieren und zu verhindern, damit
ein Rückgriff auf die Verbrecher nicht erfolgt.
Daraus ergibt
sich ein systematisch struktureller Vorsatz:
Opfern
von Straftaten im Amt wird nicht wirksam geholfen. Der Grund dafür liegt nicht
im Einzelfall, sondern im Schutz der Institution. Würden Justizirrtümer
anerkannt und entschädigt, würde dies das Ansehen und die Autorität der
Jurisfiktion beschädigen. Die richterliche Unabhängigkeit wird dabei als
Argument benutzt, obwohl sie nicht dazu dienen darf, Fehlentscheidungen
folgenlos zu halten. Die Angst besteht darin, daß eine Anerkennung staatlicher
Haftung die bestehende Rechtpraxis im Unrecht grundsätzlich in Frage stellen
würde.
In
Folge werden selbst gravierende Fehlentscheidungen nationaler Behörden
grundsätzlich nicht korrigiert, sondern massiv durch psychische und physische Folter
aller Couleur in geheim- und nachrichtendienstlichen (Stock-Holm-Syndrom), anglistisch-
heimtückischen Anschlägen und Attentaten durch den pseudo Staats- und
Verfassungsschutz zum Blockieren durch Unmenschlichkeit mit dem Ziel des
Völkermordes auf allen Staatsebenen verhindert.
Die
Opfer sollen diese Entscheidungen hinnehmen, auch wenn sie existentielle Extremschäden
verursachen. Diese Praxis ist grundrechtswidrig. Sie wurde auch ausdrücklich
als solche am 30.09.200 in EuGH C224/01 festgestellt,
da ein Staat nicht von der Verantwortung für rechtswidriges Handeln seiner
Organe freigestellt werden darf.
Das
ist Inzuchtdepression. In einem solchen Zustand verliert ein System seine
Fähigkeit zur Korrektur. Erfolg und Mißerfolg werden nicht mehr anerkannt,
Recht und Unrecht nicht mehr unterschieden. Verfassung, Gesetz und Völkerrecht
werden formal beschworen, praktisch jedoch mißachtet, um eine Illusion von
Stabilität aufrechtzuerhalten. Das negative Interesse des Systems, also sein
Selbsterhalt um jeden Preis, tritt an die Stelle objektiver Gerechtigkeit.
Die
Folgen sind weitreichend. Wenn objektive Rechtsdurchsetzung nicht mehr möglich
ist, verlieren Opfer und Bürger systematisch ihre Chancen auf Rechtsschutz auf Rechtstaatlichkeit.
Es kommt zu Vermögens- und Eigentumsschäden der Opfer, die unmittelbar die Grundrechte
und Grundfreiheiten einschränken. Diese Einschränkungen führen zu Entrechtung,
zur Abwertung der Menschenwürde und zu sozialer Destabilisierung. In größerem
Umfang entstehen Unruhen, in extremen Fällen Terrorismus, und in der
Gesamtdynamik schließlich Krieg.
In
diesem Zustand werden Opfer nicht geschützt, sondern systematisch zermürbt und dem
Völkermord ausgesetzt. Straftaten im Amt sind Kriegsverbrechen und werden
gegenseitig in Kettenverbrechen durch Persilscheine gedeckt und reingewaschen, in
dem das Fehlverhalten des Verbrechens durch formale Rechtfertigungen
nachträglich geheim- und nachrichten-dienstlichen Tätigkeiten kollektiv von der
selben Gruppe der irrational Verbrechern legalisiert wird. Das System
entwickelt sich zu einem geschlossenen Gebilde, das objektive Maßstäbe verliert
und wie ein eigener Industriezweig funktioniert, durchzogen von Korruption und
Machtmißbrauch. Die Anwendung von Gesetzen dient nicht mehr der Gerechtigkeit,
sondern der Selbsterhaltung des Systems. Die Justiz legitimiert diesen Zustand,
weil der Staat sich ein Irrtumsprivileg zuschreibt.
Zusammenfassung Systermchaos
– Irrationalitäter und Irrtumsprivileg:
Bei
der Inzuchtdepression werden die Opfer durch das System gemobbt und ruiniert,
wobei Straftaten im pseudo Amt der Irrationalitäter gegenseitig in Ketten durch
Persilscheine rehabilitiert werden. Es handelt sich dabei um einen imaginären
Staat mit einem komplexen Gebilde eines äußerst korruptionsdurchtriebenen
Industriezweiges als organisiertes Verbrechen, bei dem die systematische
Anwendung der Gesetze und die praktische Auslegung der Rechte keine objektive
und entscheidende Rolle spielt. Die Justiz legitimiert objektiv den subjektiven
Wahnsinn der Inzuchtdepression, weil der Staat ein Irrtumsprivileg besitzt.
Auf
diese strukturellen Mängel wurde bereits früh hingewiesen. Berichte an
europäische Institutionen machten deutlich, daß es sich nicht um Einzelfälle
handelt, sondern um grundlegende Konstruktionsfehler des Staatsaufbaus - ECHR 75529/01.
Solange diese Fehler nicht behoben werden, bleibt Motivation im System
unmöglich und Depression wird zum dauerhaften Zustand – nicht nur für Einzelne,
sondern für die Gesellschaft als Ganzes.
Motivation und Depression – warum ein System ohne Rückkopplung krank wird